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(April 2018) EU-Datenschutz-Grundverordnung - Beim Datenschutz gelten bald neue Regeln

Seit dem 25. Mai 2016 ist die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Nach der Übergangszeit von zwei Jahren, muss die Verordnung auch in den deutschen Unternehmen ab dem 25. Mai 2018 angewandt werden.
Ziel der Verordnung ist es, europaweit ein einheitliches Datenschutzniveau zu erreichen. Für bestimmte Bereiche wie den Beschäftigtendatenschutz oder den betrieblichen Datenschutzbeauftragten lässt die Verordnung – im Rahmen von Öffnungsklauseln – den einzelnen Mitgliedstaaten die Möglichkeit nationaler Regelungen. Aus diesem Grund hat der Deutsche Gesetzgeber das Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz (DSAnpUG-EU) beschlossen. Dieses Gesetz tritt am gleichen Tag wie die DS-GVO, dem 25. Mai 2018 in Kraft und löst unser bisheriges Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ab.
Mit der DS-GVO wird der Datenschutz nicht neu erfunden. Grundsätzlich bleibt es bei den bisherigen Grundsätzen wie dem Grundsatz der Datenvermeidung, der Datensparsamkeit oder dem Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt. Viele Begriffe der Verordnung sind mit denen im BDSG identisch. Trotzdem ist noch konkret zu klären, wie der jeweilige Begriff aus Sicht der DSG-VO zu verstehen ist.
Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Einführung des Marktortprinzips. Das bedeutet, dass auch Unternehmen, die ihren Sitz außerhalb der EU haben, aber Daten von EU-Bürgern für Dienstleistungen in der EU verarbeiten, sich an die DS-GVO halten müssen. Außerdem wird die Auftragsdatenverarbeitung einheitlich geregelt und angepasst.
Weiter werden die Rechte der Betroffenen, wie zum Beispiel die Informationsrechte, beim Abhandenkommen der Daten gestärkt, ebenso wie das „Recht auf Vergessen werden“ und ein Schadensersatzspruch gegen den Auftragsverarbeiter. Ferner gibt es ein Recht auf Datenportabilität, also die Möglichkeit, personenbezogene Daten von einem Verarbeiter zu einem anderen zu übertragen.
Für Unternehmen, die Niederlassungen in mehreren EU-Mitgliedstaaten führen und dort Datenverarbeitung betreiben, wird der One-Stop-Shop-Mechanismus eingeführt. Für diese Unternehmen kommt es zu einer Vereinfachung ihrer datenschutzrechtlichen Angelegenheiten, denn bei grenzüberschreitenden Datenverarbeitungen wird nur eine Aufsichtsbehörde am Hauptsitz des Unternehmens zuständig sein. Überdies werden auch die Dokumentations-, Datensicherungs- und Meldepflichten sowie die Sanktionen bei Datenschutzverstößen deutlich verschärft.
Je nachdem, gegen welche Norm verstoßen wird, muss mit Bußgeldern von bis zu zehn Millionen Euro beziehungsweise zwei Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes oder mit bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise vier Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes gerechnet werden. Dabei gilt als Unternehmen jede eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübende natürliche oder juristische Person, unabhängig von ihrer Rechtsform. Gerade auch im Hinblick auf die hohen Strafen bei Verstößen gegen den Datenschutz sollten die Unternehmen - besonders auch die kleineren und mittelständischen - sich genau mit den neuen Anforderungen befassen und Anpassungen vornehmen.
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Die neue Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen, den flächendeckenden Ausbau mit sogenannten Gigabit-Netzen bis 2025 zu erreichen. Ihr Ziel lautet: „Glasfaser in jeder Region und jeder Gemeinde, möglichst direkt bis zum Haus.
Schulen, Gewerbegebiete, soziale Einrichtungen in der Trägerschaft der öffentlichen Hand und Krankenhäuser werden wir bereits in dieser Legislaturperiode direkt an das Glasfasernetz anbinden.“ Der neue Schwerpunkt auf die vorrangige Glasfaseranbindung sozioökonomischer Treiber ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz befindet sich mitten im Prozess der Digitalen Transformation. 53% der befragten Unternehmen sehen Chancen durch neue Geschäftsmodelle. Gleichzeitig bestehen bei vielen Betrieben Unsicherheiten über die Auswirkungen der Digitalisierung und über den Umgang mit so wichtigen Themen wie IT-Sicherheit und Datenschutz. Über 60% der befragten Betriebe hat hier einen großen Bedarf an Informationen.
Ein wichtiger Wunsch der Unternehmen richtet sich direkt an die Landespolitik. 87% aller befragten Betriebe wünschen sich eine leistungsfähige, flächendeckende Breitbandinfrastruktur. Offenbar besteht hier für die Unternehmen im Land nach wie vor eine sehr unbefriedigende Situation, die so nicht länger hinnehmbar ist. Um den Standort Rheinland-Pfalz zu sichern, ist eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaseranschlüssen dringend notwendig.
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(März 2018) We Do Digital: IHK-Organisation sucht Best-Practice-Beispiele // Bis 14. Mai 2018 bewerben!
Bewerben Sie sich mit Ihrem Unternehmen – erzählen Sie uns Ihre digitale Geschichte und inspirieren Sie andere! Alle Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern können mitmachen. Bewerbungszeitraum ist vom 5. Februar bis 14. Mai 2018. Für die Gewinner gibt es einen Sommerempfang und eine Sonderausstellungsmöglichkeit auf der CEBIT 2018!
Fakt ist: Am digitalen Wandel kommt keiner vorbei. Umso wichtiger sind Erfolgsbeispiele der Digitalisierung, die andere inspirieren und motivieren. Deshalb sucht die Handelskammer Hamburg zusammen mit anderen deutschen IHKs Firmen, denen die Veränderung schon gelungen ist. Vom Start-up bis zum Traditionsbetrieb: Bei dem Wettbewerb „We do digital“ können dieses Jahr zum zweiten Mal Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten teilnehmen. Ihr Betrieb hat digitale Wege eingeschlagen, um Kunden zu erreichen? Vielleicht sogar digitale Produkte und Dienstleistungen entwickelt? Lebt Ihre Firma ein neues Geschäftsmodell oder setzt Technologien wie 3-D-Drucker oder Roboter ein? Wichtig ist, dass die Digitalisierung Ihr Unternehmen erfolgreicher gemacht hat. Dann bewerben Sie sich vom 5. Februar bis zum 14. Mai über die Kampagnen-Plattform www.wedodigital.de. Nach der Registrierung müssen die Bewerber dort erklären, warum und wie sie von ihrer Idee profitiert haben. Eine unabhängige Fachjury ermittelt die Gewinner. Zu gewinnen gibt es eine Vorstellung der eigenen Erfolgsgeschichte bei der IT-Messe CEBIT in Hannover am 11./12. Juni 2018. Ihre Story wird auch auf www.wedodigital.de präsentiert, zudem werden die besten Hamburger Geschichten wieder in den Mitgliederpublikationen der Handelskammer veröffentlicht.
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 Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz habe die Initiative „IHK hub“ landesweit adaptiert. Mit der neuen Marke bündeln die vier IHKs im Land künftig ihre Digitalisierungsangebote. Ziel ist es, die bestehenden Angebote für Unternehmen noch leichter zugänglich zu machen und eine aktivere Unterstützung im Themenfeld Digitalisierung zu leisten. Arne Rössel, Sprecher IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz:
„Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz befindet sich mitten im Prozess der Digitalen Transformation. Mehr als die Hälfte der rheinland-pfälzischen Unternehmen sehen Chancen durch neue Geschäftsmodelle. „Gleichzeitig bestehen bei vielen Betrieben aber noch Unsicherheiten über die Auswirkungen der Digitalisierung und über den Umgang mit so entscheidenden Themen wie IT-Sicherheit und Datenschutz. An dieser Stelle setzen die IHKs an und bieten ein Unterstützungsangebot, das auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten ist.“
Über www.ihkhub-rlp.de stellt die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz mit einem Klick den Zugang zu den regionalen IHKhubs bereit. Dort finden die Betriebe schnell Fachinformationen zu den relevanten Aspekten der Digitalisierung. „Praxisorientierte Workshops, Beratungstage und Informationsveranstaltungen bieten die IHKs vor Ort ebenso an wie maßgeschneiderte Fortbildungen für Mitarbeiter“, so Arne Rössel. Darüber hinaus sollen die regionalen IHKhubs ein Netzwerk für Unternehmen in der Region schaffen und Möglichkeiten zum Dialog eröffnen. Zentrale Ansprechpartner stehen für die Anliegen der Betriebe zur Verfügung und nehmen auch deren Vorschläge auf, um das Angebot beständig weiter zu entwickeln. Ziel der IHK-Initiative ist es, einen Prozess anzustoßen, um die Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam mit den Unternehmen zu meistern.
Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt das aktuell von den IHKs erhobene „Unternehmensbarometer Digitalisierung", an dem sich rund 900 Unternehmen beteiligt haben. „Über alle Branchen hinweg äußern die Unternehmen Bedarf an Unterstützung und Beratung. Diesen Anforderungen wollen wir mit unseren Angeboten künftig noch stärker gerecht werden", unterstreicht Rössel.
Ein wichtiges Anliegen der Unternehmen richtet sich auch direkt an die Landespolitik: 87 Prozent aller befragten Betriebe wünschen sich eine leistungsfähige, flächendeckende Breitbandinfrastruktur. „Im gesamten Land laufen vielfältige Initiativen zum Breitbandausbau. Die Rückmeldung aus den Unternehmen bestätigt einmal mehr, dass hier ein hoher Druck besteht – der auch künftig anhalten dürfte. Die Politik muss sich darauf einstellen, dass der Ausbau der digitalen Infrastruktur nicht in einigen Jahren abgeschlossen sein wird, sondern parallel zum technischen Fortschritt fortlaufende Investitionen erfordert."
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltet am 10. April 2018 in Frankfurt am Main ein Technologiegespräch zum Thema "Materialforschung für KMU – Chancen durch Standardisierung und Normung".  Ziel der Veranstaltung ist es aufzuzeigen, inwiefern Normen und Standards bereits in frühen Phasen der Technologieentwicklung speziell für KMU ein Wegbereiter für die Markterschließung mit innovativen Produkten und Dienstleistungen sein können.
Das Technologie­gespräch informiert über die laufende Fördermaßnahme „ProMat_KMU“ sowie das neue KMU Einstiegsmodul, das Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien im Vorfeld von industriellen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit von KMU unterstützt. Weitere Inhalte:
  • Praxisbeispiele zur Bedeutung der Normung in aktuellen Themenbereichen der Materialforschung wie Leichtbau, Hightechbaustoffe, Medizintechnik, Magnetwerkstoffe und Batteriesysteme.
  • Vorstellung von Aktivitäten führender Normen- und Richtliniengeber in Deutschland wie DIN, DKE und VDI zur frühzeitigen Einbindung von Standardisierungs­aktivitäten in Innovationsvorhaben.
  • Flankierend zur Vortragsveranstaltung wird die Möglichkeit für individuelle Beratungsgespräche durch den Projektträger des BMBF sowie zur Normung und Standardisierung durch das DIN geboten.
Die Veranstaltung richtet sich an innovationsfreudige KMU aus dem Bereich der Materialforschung, die an Fördermaßnahmen des BMBF sowie an Fragen der Standardisierung und Normung interessiert sind. Weitere Zielgruppen sind an Projekten der Materialforschung beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten aus dem Wissens- und Technologietransfer. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Infos und Anmeldung
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Auch in diesem Jahr fördert die Landesregierung fünf Startups aus Rheinland-Pfalz, die sich im Startup-Bereich der CEBIT, Scale 11, präsentieren dürfen.
Für eine von fünf Workstations können sich alle Startups mit Bezug zur Digitalisierung, die in den letzten vier Jahren gegründet haben und deren Unternehmenssitz in Rheinland-Pfalz ist, bewerben. Dazu muss das Bewerbungsformular (im Anhang) ausgefüllt werden und die angeforderten Unterlagen gemäß der Checkliste bis zum 11. März 2018 an netzwerke@stk.rlp.de gesendet werden.
Eine Workstation besteht aus folgendem Leistungspaket: Dreieckselement inkl. Grafik / Bedruckung, Arbeitsfläche mit Schließfach, 2 Barhocker, Beleuchtung und Papierkorb, 3-fach Steckdose, Internetanschluss, Teppich, Online-Präsenz in relevanten Kanälen, 1 Pitch-Slot auf der Startup Stage. Weitere Informationen können Sie den beigefügten Bewerbungsunterlagen entnehmen.
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Benötigen Sie Unterstützung vor Ort, um eine konkrete Digitalisierungsidee zu entwickeln? Oder liegt Ihnen bereits eine Idee vor und Sie wünschen sich Hilfe, das passende Konzept zu erarbeiten? Dann bewerben Sie sich um eine Ideenwerkstatt. Als Kooperationspartner des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums betrachten wir mit Ihnen strategische, technische oder organisatorische Hintergründe und Fragestellungen.
Wer kann sich bewerben?
  • Kleine und mittelständische Unternehmen (insbesondere produzierende Gewerbe) aus Rheinland-Pfalz.
Welche Ideen werden entwickelt?
  • Ideen rund um Digitalisierung und Industrie 4.0 mit direktem Einfluss auf die Wertschöpfungskette
  • Alle thematischen Schwerpunkte unseres Themenportfolios » können betrachtet werden, interdisziplinäre Strategien sind möglich
  • Digitalisierungsstrategien mit ökonomischen oder technisch-organisatorischem Schwerpunkt
Wie lange dauert eine Unterstützung?
  • Die Unterstützung umfasst einen Zeitraum von 4 Wochen mit maximal 3 Workshop-Tagen in Ihrem Unternehmen.
Wie bewerbe ich mich?
  • Das zugehörige Ausschreibungsformular steht Ihnen hier » zur Verfügung. Es kann nur eine eine begrenzte Anzahl an Ideenwerkstätten vergeben werden.
  • Bewerbungszeitraum: 15.12.2017 – 15.02.2018
Die Bewerbung ist via E-Mail » innerhalb der angegebenen Fristen beim Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Kaiserslautern einzureichen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum trifft eine Projektauswahl.
 Nutzen Sie die kostenfreie Chance!
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Bewerben Sie sich noch bis zum 31. Januar 2018 für den renommierten Industriewettbewerb ‚Industrial Excellence Award‘ und honorieren Sie damit das herausragende Engagement Ihrer Mitarbeiter bei der digitalen Transformation Ihrer Wertschöpfungskette. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite .
Reihen Sie sich ein in die illustre Galerie der bisherigen Sieger, wie ABB, AGCO-Fendt, BMW, Daimler, DMG-Mori, Infineon Operations, MDC Power, Siemens und Zalando Operations sowie Startups und Mittelständler wie audibene, Demag Cranes, Festool, Grohe, Recaro Aircraft Seating, Roto Frank Bauelemente, Rhode & Schwarz, Schmitz Cargobull, teamtechnik, TeamBank oder Weinmann.
Seit 1995 prämiert der ‚Industrial Excellence Award‘ - unter der Schirmherrschaft des BDI - europaweit Unternehmen aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor, die Maßstäbe bezüglich Managementqualität in ihren Branchen und für die europäische Wettbewerbsfähigkeit setzen. Kernpunkt dieses Wettbewerbs ist die Strategieumsetzung: Wie gelingt es Unternehmen strategische Ziele in allen wertschöpfenden Bereichen umzusetzen und welche Digitalisierungsstrategie steht dahinter? Alle Teilnehmer mit einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen erhalten Feedback zu ihrer Bewerbung durch die wissenschaftlichen Kooperationspartner. Eine engere Auswahl an Unternehmen wird vor Ort durch unsere renommierte Jury besucht und nochmals detailliert im Bereich der Strategiekaskadierung und kontinuierlichen Verbesserung bewertet. Neben einem ausführlichen Feedbackreport erhalten die Siegerunternehmen eine hohe Aufmerksamkeit durch unsere internationalen Medienpartner und können sich mit herausragenden Unternehmen aus anderen europäischen Ländern direkt benchmarken.
Parallel zu Deutschland findet der Wettbewerb – unterstützt von neun renommierten Business Schools – auch in England, Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz, den Niederlanden und der Türkei statt. Die nationalen Gewinner stellen im Herbst auf einer internationalen Konferenz ihre Erfolgskonzepte und Ihre Best Practices vor; zugleich wird dort der europäische Champion gekürt.Selbstverständlich werden alle Daten nur in anonymisierter Form ausgewertet und nicht für kommerzielle Zwecke verwendet. Der Bewerbungsbogen ist ausschließlich den beteiligten Wissenschaftlern zugänglich. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Das Thema Additive Fertigung und deren Anwendungsmöglichkeiten sind derzeit in aller Munde. Die Transferinitiative Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Technologieland Hessen die webinarREIHE „Additive Fertigung – Von Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft für Nutzer und Interessierte“ an.
Nach der Einführung zu den Verarbeitungsmöglichkeiten vom metallischen Werkstoffen mit der Additiven Fertigung wird die webinarREIHE Additive Fertigung – Von Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft am 14.Dezember 2017 um 16:00 Uhr mit dem Beitrag „Additive Fertigung: Designoptimierte Bauteile direkt vom Reißbrett“ von Dr. Stephan Kramer, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik fortgesetzt. Herr Dr. Kramer wird in seinem Beitrag erläutern, warum der 3D-Druck komplizierter Bauteile kein Selbstläufer ist und warum eine dem eigentlichen Bauprozess vorgeschaltete Simulation hilft Kosten zu sparen und manchmal die korrekte Ausführung des 3D-Drucks überhaupt erst möglich macht. Zusätzlich wird ein Überblick über die aktuell am Markt verfügbaren Softwarelösungen und ihre Fähigkeiten, „direkt vom Reißbrett“ zu drucken,  gegeben. Hier geht es zu Anmeldung. Ausblick: Am 11. Januar 2018 dreht sich das Webinar um das  Thema „3D-Druck und die Rechte des geistigen Eigentums“. Gehalten wird dieser Beitrag von Frau Lena Stolz vom Lehrstuhl ZWR der TU Kaiserslautern.
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Vom 13. November bis zum 17. November findet die Google Zukunftswerkstatt in Mainz statt.  Im Rahmen dieser Woche haben Sie die Möglichkeit sich über eine Vielzahl von Themen aus dem Bereich Digitalisierung zu informieren und erste Schritte ins Online-Marketing, Suchmaschinenmarketing oder Web Analytics zu gehen. 
Erleben Sie spannende und inspirierende Vorträge oder besuchen Sie  Workshops und lernen praxisnah von erfahrenen Trainern. Melden Sie sich noch heute an, um die Zukunftswerkstatt in Mainz vor Ort zu erleben.
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Das Land Rheinland-Pfalz möchte Sie bei der Digitalisierung in Ihrem Unternehmen unterstützen. Mit fachlichen Impulsen und Workshops bietet die Digitalisierungskonferenz der Wirtschaft Zugang zu professionellen Konzepten, Instrumenten und unternehmensspezifischen Lösungsansätzen, um zur Verstetigung und Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes durch die Digitalisierung beizutragen. Diskutieren Sie mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Rheinland-Pfalz gilt als Vorreiter für digitale Netzwerke. Die Politik schreitet voran und stellt mit der digitalen Vernetzung der Ministerien die Weichen für wirtschaftlichen Fortschritt und Bürgernähe. 
  Zu den spezifischen Herausforderungen in Rheinland-Pfalz in puncto Digitalisierung und den Unterstützungsangeboten durch das Land spricht Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales. Weitere Impulse kommen aus den Verbänden der Wirtschaft und aus der Wissenschaft.
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Eine neue Fördermaßnahme unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien zur Vorbereitung von risikoreichen Innovationsvorhaben zu finanzieren. 
Mit dem Einstiegsmodul der Förderinitiative "KMU-innovativ" können in der jetzt anlaufenden Pilotphase etwa 100 KMU mit jeweils bis zu 50.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten gefördert werden. Zielgruppe: KMU, die noch keine oder wenig Erfahrung mit der Förderung von Forschung und Entwicklung haben. Die KMU erhalten mit diesem Einstiegsmodul eine Unterstützung, ihr Innovationsmanagement zu verbessern und Innovationsprozesse effizient zu gestalten. Erfolg versprechende Ideen sollen frühzeitig identifiziert, aber auch weniger aussichtsreiche Vorschläge rechtzeitig überdacht werden.
Es gilt, den Forschungsstand und die Wettbewerbssituation zu analysieren sowie mögliche Partner anzusprechen und ein geeignetes Projektdesign zu entwickeln. Die Förderung richtet sich speziell an KMU, die in den letzten fünf Jahren nicht durch das BMBF gefördert worden sind. Die Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien müssen inhaltlich einem der Technologiefelder (u.a. Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktionstechnologie, Medizintechnik, …) in der Förderinitiative KMU-innovativ und den entsprechenden Themenschwerpunkten zugeordnet werden können.
Bewertungsstichtage sind: 15. Januar 2018; 15. Juli 2018; 15. Januar 2019.
Interessierten KMU wird empfohlen, sich zunächst an die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes (auch kostenfreies Tel. 0800 2623-009) zu wenden, um hier die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine Förderung klären und sich an die richtigen Projektträger vermittelt zu lassenwerden. Weitere Informationen sind unter KMU-innovativ: Einstiegsmodul abrufbar.
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(September 2017) DIHK Innovationsreport 2017: Innovationsdynamik rückläufig
Die Innovationsdynamik verliert an Schwung. Die Unternehmen wollen zwar ihre Aktivitäten unter dem Strich ausweiten, allerdings nicht mehr so stark wie in vorherigen Jahren. Besonders der Mittelstand macht Abstriche.
Die Schere zwischen größeren und kleineren Unternehmen geht damit immer weiter auseinander. Das zeigt der aktuelle DIHK-Innovationsreport mit über 1.700 Unternehmenseinschätzungen.
Das größte Innovationshemmnis sehen die Unternehmen in fehlenden Fachkräften. 82 Prozent der Betriebe schränken ihre Innovationstätigkeiten ein, weil sie keine geeigneten Facharbeiter, Akademiker oder Auszubildenden finden. Während sich die Situation bei Akademikern etwas entspannt, spitzt sich die Lage bei Facharbeitern und Auszubildenden weiter zu. Gerade den Mittelständlern fällt es zusehends schwerer, geeignetes Personal zu finden. Knapp zwei Drittel der Unternehmen machen die hohen bürokratischen Anforderungen im Innovationsprozess zu schaffen. Dazu zählen etwa der Zeit- und Kostenaufwand bei Zulassungs- und Genehmigungsverfahren, aber auch regulatorische Anforderungen. Umso wichtiger ist es, dass die Politik hierzulande Gesetzesvorschläge auf Innovationsfreundlichkeit prüft und bürokratische Hürden rund um Innovationen abbaut.
Die Digitalisierung funktioniert nur mit schnellem Internet. Für knapp sechs von zehn Unternehmen ist eine mangelhafte Breitbandanbindung mittlerweile eine Bremse für ihre Innovationsaktivitäten. Aus Sicht der Wirtschaft ist die vorrangige Anbindung aller Unternehmens- und Gewerbestandorte erforderlich. Wichtige Zukunftstechnologien wie das Internet der Dinge oder das autonome Fahren erfordern einen zügigen Aufbau einer 5G-Infrastruktur.
Das Fehlen einer steuerlichen Forschungsförderung sieht inzwischen fast jedes zweite Unternehmen als Manko der eigenen Innovationsaktivität. Eine steuerliche FuE-Förderung zusätzlich zur bewährten Projektförderung könnte den Innovationsoutput der betroffenen Betriebe unterstützen, aber auch den mit ihnen verbundenen Dienstleistern, Zulieferern und Kunden Impulse geben.
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(September 2017) Bitkom bringt neue Publikation zur Künstlichen Intelligenz heraus
Gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat Bitkom die Publikation „Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz – Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderung, menschliche Verantwortung“ veröffentlicht. 
Auf mehr als 200 Seiten wird gezeigt, in welchen Unternehmensbereichen heute schon KI-Anwendungen eingesetzt werden und welche Rolle der Mensch auch beim automatisierten Entscheiden noch spielt. Dabei widmet sich ein eigenes Kapitel ethischen Fragen des automatisierten Entscheidens, aber auch rechtliche und regulatorische Fragen sowie die Diskussion über Algorithmen als Wirtschaftsgut werden in eigenen Kapiteln behandelt. Eine ausführliche Darstellung von konkreten Innovationen des Geschäftsmodells anhand von Beispielen aus Unternehmen schließt das Papier ab.
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Wie werden Ingenieurinnen und Ingenieure in ihrem Studium auf die neue Welt der Produktion, ihre zukünftige Arbeitswelt, vorbereitet? Duale Studiengänge an den rheinland-pfälzischen Hochschulen verzahnen akademisches Wissen und betriebliche Praxis bei den Partnerunternehmen und bereiten Studierende verschiedenster Fachgebiete auf Industrie 4.0 vor. Wie das in der Umsetzung aussieht, zeigen die Hochschulen Bingen, Kaiserslautern, Koblenz und Trier auf.
DHL Supply Chain hat seine weltweiten Augmented-Reality-Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen. Mit der Einführung der „Vision Picking"-Lösung in weiteren Lagern in aller Welt etabliert. Die von den DHL-Mitarbeitern getragenen Datenbrillen blenden schrittweise Arbeitsanweisungen und Hinweise ein, zum Beispiel wo sich der gesuchte Artikel befindet und wo er auf dem Wagen zu positionieren ist. Damit entfällt der Bedarf für schriftliche Anweisungen. Der Kommissionierer hat die Hände frei und kann so effizienter und leichter arbeiten.
Zwei Drittel glauben, dass Bezahlen im Laden 2030 automatisch abläuft. 53 Prozent sehen Virtual Reality als gängiges Verkaufsinstrument der Zukunft. Aber: 11 Prozent haben heute noch immer keine Homepage.
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) setzen sich die Industrie- und Handelskammern für den Breitbandausbau in Deutschland ein. Im Rahmen der Informationskampagne "Breitband@Mittelstand" rufen die Partner nun Unternehmen auf, sich an ihrer Umfrage über den aktuellen und künftigen Breitbandbedarf zu beteiligen.
Ziel der Abfrage ist ein repräsentatives Ergebnis, das die benötigten Up- und Download-Raten von Unternehmen heute und im Jahr 2025 veranschaulicht. Möglich ist das mithilfe des Breitbandrechners (siehe "Weitere Informationen"). Die Auswertung soll voraussichtlich Ende dieses Jahres veröffentlicht werden. "Der Breitbandausbau erfordert gemeinsames Engagement von öffentlicher Hand und Wirtschaft", heißt es vom Breitbandbüro als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums. Nur so könne der flächendeckende Breitbandausbau beschleunigt werden.
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