Digitale Innovationen – Veranstaltungen

Digitale Innovationen

Digitalisierung führt zu enormen Änderungen der Prozesse und Abläufe in Unternehmen. Zudem rücken neue Technologien und Innovationen in den Fokus, die neue Geschäftsmodelle hervorbringen oder bestehende hinterfragen. Auf was muss ich achten, um vom digitalen Wandel profitieren zu können? Welche Möglichkeiten bei der Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle gibt es? In den Veranstaltungen des IHK hubs werden praxisorientierte Informationen durch Workshops, Vorträge und Sprechtage gestreut, Teilnehmer haben hinzukommend die Möglichkeit, ihr digitales Netzwerk auszubauen.

Blockchain Camp – Anwendungen und Potenziale der Blockchain Technologie // August 2018

 

 

 


Referenten:

Ob Finanzwelt, Energiewirtschaft oder Industrie 4.0 – die Blockchain Technologie hat das Potenzial vieles radikal zu verändern. Neben Kryptowährungen wie Bitcon stoßen Blockchains auch fernab der Finanzwelt vermehrt in betrieblichen Prozessen auf reges Interesse.
Zwischen Hype und Hysterie widmet sich diese Veranstaltung im industriellen Kontext dem Thema, wo die realen Potenziale der Blockchain Technologie liegen und welche Anwendungen bereits existieren. Die Veranstaltung bietet Besuchern die Chance, neben Fachvorträgen von führenden Experten aus Praxis und Wissenschaft in einzelnen Workshops technische Möglichkeiten wie auch Potenziale zur betrieblichen zu erfahren und über mögliche Chancen zu diskutieren.

Weitere Informationen rund um die Blockchain-Technologie finden Sie hier

Praxis trifft Wissenschaft: „Design Thinking im Kontext der Digitalisierung“ //  März 2017

Referent: Prof. Dr. Oliver Mauroner, Hochschule Mainz
Handout: Design Thinking

Die Digitalisierung verschärft die Wettbewerbsbedingungen und zwingt viele Unternehmen ihre Geschäftsprozesse anzupassen und sich neu zu erfinden. Design Thinking als kreative Innovationsmethode bietet Ihnen die Möglichkeit, parallel zum Tagesgeschäft an neuen Ideen und Geschäftsmodellen für Ihr Unternehmen zu arbeiten. Unser interaktiver Workshop wird Ihnen anhand praktischer Problemstellungen neue Impulse für Ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Digitalen Transformation vermitteln.

Oliver Mauroner, Professor an der Hochschule Mainz, stellte am 09. März  in diesem interaktiven Workshop die Methode „Design Thinking“ vor. Ein Ansatz, mit dem Ideen entwickelt werden und möglichst früh auf Herz und Nieren getestet werden – nämlich aus Sicht der Anwender. Die Teilnehmer werden anhand von Praxisbeispielen arbeiten – von der Analyse über die Ideengenerierung bis zur Ausarbeitung einer Konzeptskizze.

„ Innovation und gute Ideen sind kein Zufall. Design Thinking kann Unternehmen wertvolle Inspiration dafür geben, wie sie ihre Innovationsprozesse zukunftsfähig gestalten. Es ist wie ein Methodenkasten, aus dem sich Unternehmen die für sich passenden Tools, Tricks und Techniken raussuchen können. Und gleichzeitig ist Design Thinking eine Geisteshaltung, die zu mehr Innovation führen kann"
Prof. Dr. Oliver Mauroner
Zukunftsfrühstück: „Strategic Foresight und Industrielle Zukunftsforschung“ // Februar 2017

Referent: Christoph Keller, Aveniture GmbH
Handout: Strategic Foresight

Heute schon an morgen denken. Frühzeitiges Erkennen von wichtigen Veränderungen mit Trends und Szenarien wird im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger, um am Markt der Zukunft bestehen zu können. Industrielle Zukunftsforschung und Strategic Foresight Methoden helfen Ihnen, rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Nutzung von Chancen sowie zur Begrenzung von Risiken zu erkennen und umzusetzen. Gezielte Konzepte können helfen, das Ungewisse beherrschbar machen.

Christoph Keller, Gründer und Geschäftsführer der Aveniture GmbH, Zukunftsforscher, Ingenieur und professioneller Innovator, stellte am 15. Februar die Methode „Strategic Foresight“ vor. Ein Ansatz, mit dem neue Märkte und Technologien identifiziert werden können. Ziel ist dieses Ansatzes ist, Chancen und Risiken souverän zu managen, indem wirksame Foresightaktivitäten installiert werden.

„Heute schon an morgen denken. Frühzeitiges Erkennen von wichtigen Veränderungen mit Trends und Szenarien wird im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger.“
Christoph Keller
Gastbeitrag Christoph Keller
Strategische Weitsicht sichert Zukunft!

Aktuell läuft die dritte große Welle der Digitalisierung. Zu den neuen digitalen Technologien gehören zum Beispiel Verfahren der Optimierung, des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz, Ortungs- und Trackingsysteme, intuitive Spracheingabe, digitale Assistenten, aber auch cyber-physische Systeme (Industrie 4.0), angereicherte und virtuelle Realität und das Internet der Dinge und Dienste. Die Dinge bekommen digitale Zwillinge und aus diesen digitalen Zwillingen ergeben sich neue wirtschaftliche Möglichkeiten.  Industrielle Zukunftsforschung ist die systematische und methodische Betrachtung der Zukunft um daraus Innovationen, Wachstumsimpulse und Hinweise für die Geschäftsentwicklung und langfristiges Gedeihen des Unternehmens abzuleiten. Es geht darum, wichtige Veränderungen der Zukunft als solche zu erkennen und rechtzeitig zu handeln.
Dazu braucht es die nüchterne Beurteilung des Kaufmanns im Verein mit dem kritischen Verstand des Wissenschaftlers, dem kreativen Blick des Erfinders und der Konsequenz des Unternehmers. Raumschiffe, Aliens, schwarze Katzen, Glaskugeln haben in der industriellen Zukunftsforschung keinen Platz. Es geht darum, zuverlässige und – soweit möglich – quantifizierte Informationen über die Akteure und Faktoren zu bekommen, die die Zukunft gestalten und formen werden. Und vor allem geht es darum, dann danach zu handeln. Es gibt Bereiche, in denen der Mensch über ein nahezu perfektes Zukunftswissen verfügt. Der Lauf der Sonne, des Mondes und der Planeten lässt sich mit höchster Präzision über Jahrhunderte vorhersagen. Demgegenüber gibt es Bereiche, in denen wir die Zukunft zwar nicht prognostizieren können, durch sorgfältig geprüfte Trends und Zukunftsanalysen besitzen wir dennoch ein skizzenhaftes Bild der Zukunft zum Beispiel der Bevölkerungsentwicklung oder von neuen Technologien. Zum Dritten gibt es die unerwartete Zukunft. Sie bringt Unruhe, denn sie ist überraschend und neu. Eine sehr effiziente Vorgehensweise zum Umgang mit der Zukunft ist die Was-Wäre-Wenn Analyse. Beginnen Sie mit der Suche nach möglichen Überraschungen. Was wäre, wenn zum Beispiel:

  • neue gesetzliche Regelungen (Umwelt, Energie, Sicherheit, Verbraucherschutz, …) Ihr Geschäft unerwartet betreffen? In der realen Welt z.B. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Städten oder digitale Sicherheitsverpflichtungen?
  • politische Verwerfungen z.B. die von Ihnen genutzten Internetdienste, oder in der realen Welt Ihre Mitarbeiter, Märkte oder Lieferketten betreffen?
  • Einkaufspreise bzw. Löhne stark ansteigen? z.B. durch ein Ausbleiben von Lieferungen von anderen Kontinenten oder Ländern durch Störungen der Datenübertragung aber auch Protektionismus oder Grenzschließungen (deren Ursachen gar nichts mit Ihrem Geschäft zu tun haben brauchen).
  • Ihre Leistungen / Produkte von einem plötzlichen Preisverfall erfasst werden? z.B. durch neue Wettbewerber online.

Stellen Sie sich dann drei Fragen:
1. Was passiert mit meinem Geschäft, wenn eines dieser Ereignisse eintritt? Stellen Sie sich die Auswirkungen so konkret wie möglich vor. Nutzen Sie Ihren kritischen Verstand wie ein Wissenschaftler.
2. Welche Maßnahmen können Sie jetzt schon umsetzen, um die Folgen zu beherrschen? Versichern, Begrenzen, Ausweichen, einen Plan-B vorbereiten? Oder das Risiko bewusst tragen? Seien Sie kreativ wie ein Erfinder.

Kontakt
  • IHK für Rheinhessen // Schillerplatz 7 // 55118 Mainz
  • digitalisierung@rheinhessen.ihk24.de
  • (06131) 262 1704